zurück aus weiterer stadt mit einem B.

nachricht von komisario.

ich erhalte (!) photomaterial. und gezeigter enthusiasmus. dringend steht dort.

bisher habe ich material und recherchen gesendet, aber nicht bekommen. beginnt ein austausch?

decode:

schrift auf stein, links aussen, rechts aussen der torso einer frau in ein gewand gehüllt, die arme aktiv nach oben gerichtet. die beiden rechts und links daneben, zwei figurinen mit verschränkten armen. als würden sie sich in andacht selbst umarmen. die zentrale figur körperlos. der blick kraftvoll nach vorn gerichtet.

sowohl die schrift, als symbol für sprache, also expression, als auch die frauengestalt, die lebendig und aktiv ist, verstehe ich als meine aussenwelt. mein agieren und ein-greifen.

die zentrale innen figur ist das gegenteil, meine innenwelt. nur an ihrem kopf erkenne ich, dass es sich um einen menschen handelt. der rest, ein stein. der stein der weisen, von dem die alchemisten*** annehmen er stände für transmutation, wohlmöglich. der kopf als zeichen für die idee.

und diese idee strahlt in die zwei richtungen, die sie erst umarmen und dann umrahmen.

zwei ist genug, um vielfalt zu beschreiben.

die idee hat in ihrer stahlung eine vielfalt von möglichkeiten.

urgent ist die nachricht.

nichts ist einzigartig ausser der idee (zentrale figur). in dem moment wo ich eine idee entwerfe, sind schon vielfältige realisationen in ihrer möglichkeit gegeben.

was bedeutet das für meine mission.

ich werde geschehen.

*** Das Weltbild der Alchimie fußt auf dem sogenannten animistischen Prinzip, wonach es nur eine alles durchdringende göttliche Seelensubstanz gibt, die unendlich mannigfaltige materielle Formgestalt annehmen kann. (https://de.wikipedia.org/wiki/Stein_der_Weisen)

was sind worte?

was ist phantasie?

erfindung, er-findung.

es hat mit finden zu tun.

ist eine bildliche phantasie, also erfindung, jenseits des wortes möglich?

wird nicht jedes bildliche erfassen sofort in worte gefasst und sogleich danach in eine empfindung übersetzt?

ich würde gern wissen: was kam zuerst, das wort oder das gefühl.

‚am anfang war das wort.‘

und gerade dem wort ist es so schwer zu entfliehen. es scheint so vollgeschwängert mit trunken schwankendem ballast.

ist eine welt ohne worte, also bedeutungen vorstellbar?