copyright: eva-ddas weiche wasser gräbt den weg.

ich habe so viele wasserzeichen.

wasser.

unaufhörlich. untergründig. beharrlich.

warum heisst der wasserweg flussbett? weil sich dort eine beständige ruhe ausdrückt?

„always be true to yourself.“

eine frage, die mich tief beschäftigt:

wo fängt die kunst an und wo endet sie.

endet ein bild in dem moment, wo ich ich die malerei beende oder bildet das öffentliche zeigen den ultimativen endzeitpunkt.

und wenn dem so sei, inwiefern ist der künstler auch verantwortlich für den rahmen, in dem sich seine kunst ausstellt? oder ausgestellt wird.

zaudern. zögern. winden.

was ist der kunst-markt?

gibt es eine alternative und ist sie erstrebenswert?

berge. sie scheinen eisern zu protzen. unüberwindlich.

ich spüre das unaufhörliche abdriften in meine ganz eigene welt, die nur mir gehört. warum sollte ich sie teilen, wenn diese gewaltigen berge über mir herrschen wie das letzte gericht?

passen kunst und marktmechanismen zusammen?

was kann ich selber konstruieren?

habe ich blockaden oder beschreite ich den weg meiner ganz eigenen wahrheit?

sollte ich:

unterwandern?

mitfliessen?

verwässern? (das klingt fade.)

ich werde mich einem experiment aussetzen. und ich drücke mir alle daumen, dass ich mein haupt nicht schon vor ende dem süssen vergessen hingebe und mich wieder in meiner ganz eigenen welt aale. dort, wo ich zu hause bin?

des experiments name: aussen.

9 Gedanken zu „

  1. Interessante Gedankengänge. Ist nicht Kunst vielmehr bestehend aus zwei unterschiedlichen Auffassungsweisen, die sich nicht gleichen, sondern nur eine Schnittmenge finden im Markt, der den kreativ schaffenden Künstler mit dem Rezipienten verbindet?

    • gerade da bin ich nicht sicher.
      ich denke, dass gerade die marktmechanismen und -strategien den direkten austausch zwischen künstlern und rezipienten verfälschen und teilweise sogar verhindern.

      • Absolut.
        Mir scheint es ein vergifteter Apfel zu sein, sobald sich kaufmännisches Denken dazwischenschaltet, sei es eigenverantwortlich, sei es durch beauftragte Dritte.

      • ja, es könnte und sollte ein nährender apfel sein, der dem künstler sein weiteres schaffen ermöglicht. leider ist er aber auch nicht selten das gegenteil und schneidet den künstler von seiner quelle ab oder verseucht sein wasser.

  2. Warum ich jetzt, beim experimentieren mit dem aussen, auf diese Seite gekommen bin, weiß ich noch nicht so genau, aber es wird seinen Grund haben 🙂
    Gerne werde ich hier noch manches lesen 🙂

  3. Der Künstler bleibt für seine Kinder immer verantwortlich, bis hin zu Frage, wie und wo präsentiere ich die Bilder. Das Experiment aussen kann daher auch nur dann erfolgreich sein, wenn die Verantwortung bleibt. Aber Du solltest das Experiment wagen.

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