sisters apart

copyright: eva-d

die wahrheit steckt nur ganz allein in uns.

malen ist verlangen.

wo es verlangen gibt, da gibt es auch ein aussen.

malen als solches ist ein politischer akt, da es der ausdruck der ausdrucksfreiheit oder auch nicht, ist.

aber: malen ist nicht politik.

in der malerei gib es keine mitte, keinen demokratischen volksentscheid. malerei befindet sich am rande. im extrem. malerei ist singularität, der einzelne, im absoluten.

copyright: eva-dich bin im moment recht wortlos.

mir fehlen die worte.

ich habe eine neue mission. diesmal geht es um komisario selbst, der versuch IHN in einer serie von 25 zeichnungen, die später als ein grosses quadrat zusammenwirken, festzuhalten, falsch, ihn piktural zu empfinden und möglicherweise auch zu erfinden.

copyright: eva-ddas ist mir eine schwere aufgabe, da ich zu komisario diese komplexe beziehung habe und ihn aber gleichzeitig eigentlich doch gar nicht kenne.

er ist die tür zu den lytis, die es dafür zu öffnen und durchschreiten gilt.

manche türen lässt man ein leben lang geschlossen. das ist kein mangel an interesse, doch die scheu eine seele mit blossen fingern zu berühren. die mulmige angst, etwas zu zerstören oder sich schmerz zuzufügen.

copyright: eva-ddie sonne empfinden wir als warm und angenehm. blicken wir jedoch blossen auges in die sonne, verlieren wir unser augenlicht.

ikarus war übermütig. er flog zu nah zur sonne und stürzte daraufhin jämmerlich in den tod.

aber vielleicht ist das gar nicht so negativ. vielleicht heisst es ja nur, daß um zur erkenntnis zu kommen auch immer etwas in uns absterben wird und wenn es nur der lullige zauber der unwissenheit ist.