copyright: eva-dniemand konnte mir so den glauben rauben wie komisario. die knochen aus dem leib stampfen, mich, ich, gebündelt und gestapelt, zermatscht in einem brei. der tiefste funken hoffnung aus dem geist geätzt. zurückblieb: ein nichts, eine undefinierbare masse aus verzweiflung. ein vibrates stottern.

niemand konnte mich so hoch schweben lassen wie komisario. traum, im schnellflug zum sirius. sternenglanz, diamantenschimmer, freiheit, farbe, federschlag. gross wie der turm zu babel, erfüllt, gefüllt wie eine hochzeitsgans. glücklich. tanzend.

komisario der verführer. komisario, der richter mit dem henkersbeil. kompromisslos und immer auf der guten seite der medaille.

wie oft stellte ich mir die frage: wer ist er?

was ich weiss: ich war gefangen.

„du musst dich selbst fallen lassen – alles, von dem du dachtest, das seist du – dein image, deine zukunft, deine identität.“

(osho über die liebe)

copyright: eva-ddas leben spielt aussen. im innern, da bin ich.

das aussen, ist das meine show?

als kind war ich verfolgt von einer obsession. ich sass in der strassenbahn und dachte, wer weiss, ob jenseits dieses keinen stückes welt, das ich in jedem moment sehe, auch noch etwas existiert. es war mir schwer vorstellbar, dass meine mutter, während ich in der strassenbahn sass, auch ihr leben hatte. wie konnte ich es wissen? vielleicht lebte sie nur in dem moment, wo ich mit ihr wäre. vielleicht entspränge alles meiner phantasie und nur der kleine ausschnitt, den ich im moment lebte, wäre wirklichkeit.