18

„la vie en rose“, „je ne regrette rien“, in der malerei vervielfältigt sich unsere identität.

ich male, also bin ich, wer ich bin. und ich bin so viele.

copyright: eva-d

malerei ist offensiv, denn sie ändert den menschen auf eine ganz aktive weise. sie eröffnet potentiale, die mir im alltäglichen leben gar nicht zugänglich scheinen.

malerei ist anarchistisch.

malerei ist absolut singulär, nichts anderes ausser sie selbst.

malerei ist in seiner kreation niemandem verpflichtet ausser seinem ganz eigenem ihm immanenten system.

malerei folgt keinem demokratischen kompromiss, keiner religiösen ideologie oder bildungsbürgerlichem agenda.

malerei ist grosszügig. sie zeigt sich uns in der nackten fragilität des moments.

malerei ist wollust. sie ist nur dem leben verpflichtet und sonst nichts.

malerei ist der materialisierte widerspruch des materialismus. sie ist farbe und striche und doch etwas ganz anderes.

3 Gedanken zu „18

  1. deine Worte passen gut zum Bild, dein Bild passt gut zu deinen Gedanken … ein Bild auf dem mein Blick spazierengehen darf, um immer wieder etwas Neues zu entdecken, ein Bild, das für mich auch Musik ist …
    herzliche Grüße Ulli

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