„c’est encore une nuit òu les anges se promennent dans berlin“

kunst… wie kann man ihr näher kommen. oder wollen kunstwerke uns näher kommen? wie diese verstehen?

töpfe, teller, südamerika, über hunderte jahre alt.

bilder, skulpturen. das erkennen von kunst. ist das nicht die fähigkeit, der eigenen phantasie glauben zu schenken?

phantasie.

phantasie verbindet die objekte mit uns menschen und macht ihre aura sichtbar. ohne den betrachter lebt kein kunstwerk. erst der betrachter schenkt dem bild eine seele und erlaubt dem bild, uns zu beseelen.

durch das beseelen stellen wir eine verbindung her, und gerade dadurch bekommt das leben kraft und lebendigkeit.

bilder haben so viele seiten, wie es verschiedene gesichter und deren ausdrucksformen gibt. es gibt nicht die eine geschichte.

neben meinen reflexionen zur malerei möchte ich auch werke vorstellen und eine geschichte derer er-finden. eine geschichte aus vielen. und wahrscheinlich liegt gerade im oszillieren zwischen den verschiedenen möglichen geschichten die essenz und in der daraus entstehenden bewegung das leben.

ich möchte eine kunstgeschichte nicht im sinne von etwas festhalten, etwas abspeichern, etwas dem atem nehmen und in der vergangenheit anlegen, sondern kunstgeschichte in dem sinne von eine eigene geschichte schreiben, eine geschichte, die von der vergangenheit bis hin in die zukunft reicht, die also dem werk noch heute eine, seine kraft zu gibt. kunst, die etwas in uns bewirkt und uns zum l(i)eben bringt. kunst, die den zeitbegriff sprengt und einfach JETZT agiert.

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