es ist ein experiment:

ich will mit worten dem sinn, oder vielmehr und einzig, der seele der kunst näher kommen.

ich schreibe, ich will schreiben: mit der gewalt der farbe, mit den schatten der gegenwart. die schwärzen und kontraste, die gleiche zärtlichkeit, die ich beim strich der kohle über das papier empfinde.

copyright: eva-d

kiss

in meinen bildern ist das weiß der hintergrund. weiß bedeutet die möglichkeit aller denkbaren ansätze. was heißt es, was entsteht, wenn ich darauf eine zeichnung setze?

ich glaube, schreiben ist in seinem vorgang schon wie malen. es beginnt schleppend. formen wollen gefunden werden. das zensierende denken muß im zaum gehalten werden. wollen?

aber was wollen? warum wollen?

der wille bleibt vor der tür.

wo der wille ist, da ist keine kreation.

2 Gedanken zu „

  1. Text und Bilder stimmen in ihrer Gesamtheit überein: Phantasie, den Strich frei laufen lassen, ob im Bild oder im Text. Die Bilder geben das Geschriebene gefühlsmäßig wieder und das Geschriebene gibt sehr stark die Bilder wieder, gerade die Bilder „Kiss“ und „Wenn die Engel zu uns kommen“, aber auch das obige Bild sind Phantasie im Sinne einer nicht finalen sondern offenen Kreation. Die Augen schließen und den gesamten Blog fühlen, bringt die Seele der Kunst näher.

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